Viele werden sich noch an das Frühjahr 2010 erinnern, als es schien, dass Apple mit dem iPad die Welt der Computer aus den Angeln heben und auch die eBook-Szene revolutionieren würde. Das schmucke iPad wirkte neben dem eher unscheinbaren Kindle eBook Reader von Amazon fast schon dominierend. Ob der erwarteten Wirkung auf die Verlagsbranche betitelte das sonst eher zurückhaltende britische Magazin The Economist das iPad gar als “The Book of Jobs” gefeiert, als Erlösung der gebeutelten Verlagsbranche. Die großen Verlage dieser Welt versprachen sich vom iPad eine Belebung des Geschäfts mit eBooks und elektronischen Zeitungen – und stürzten sich auf die kostspielige Entwicklung von iPad-Apps.





